IKG im Lockdown: Von wegen Stillstand – Gymnasium baut hochmoderne Fachräume

Auch wenn pandemiebedingt das übliche Gewusel in den Fluren und Räumen fehlt und der Unterricht vorwiegend digital stattfindet, bedeutet dies nicht, dass das IKG in eine Schockstarre verfällt – im Gegenteil. Während des Lockdowns werkelten fleißig Handwerker und schufen drei hochmoderne Fachräume. Noch ein Grund mehr, sich auf die Zeit nach Corona zu freuen.

Nagelneues Experimentallabor weckt Forschergeist
Größte und umfangreichste Baustelle war die Schaffung eines großen Experimentallabors. Viele Ehemalige erinnern sich noch an den alten Biologie-Hörsaal U11: Alle Schülerinnen und Schüler folgten mehr oder weniger aufmerksam dem Frontalunterricht des Lehrenden. Das mag bei der Gründung der Schule vor mehr als 50 Jahren en vogue gewesen sein, ist in der heutigen Didaktik aber alles andere als modern. Entdeckendes Lernen und selber ausprobieren, das ist die Devise. Um projektorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten in den Naturwissenschaften zu ermöglichen, entschied sich das IKG für den Abriss des alten Hörsaal-Interieurs und den Aufbau des Experimentallabors nach neuesten technischen Möglichkeiten und Erfordernissen. Es ist einer hohen Spende der Alice und Hans Joachim Thormälen-Stiftung zu verdanken, dass 30 vollausgestattete Laborarbeitsplätze entstanden sind. Alle Arbeitsplätze sind mit einem Strom-, Wasser- und Gasanschluss versehen. Zusätzlich gibt es gleich zwei Abzüge, eine Multifunktionswerkbank und ein umfangreiches Forschungszubehör. Moderner Unterricht ist auch dank interaktiver Tafel mit Beamer möglich. Die umfangreichen Umbaumaßnahmen wurden vom Immobilienservice der Stadt Heiligenhaus begleitet.

Mit dem hochmodernen Experimentallabor verfolgt das IKG einen interdisziplinären Ansatz, bei dem Schülerinnen und Schüler Experimente durchführen können und so ihre Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie und Physik erweitern. Diese hervorragende Zusammenarbeit innerhalb des Fachkollegiums brachte schon zahlreiche erfolgreiche Absolventen beim Wissenswettbewerb „Jugend forscht“ hervor. Mit dem neuen Labor schaffen wir für unsere Schülerschaft nun noch bessere Bedingungen und können sie noch mehr für erste Erfahrungen beim experimentellen Forschen begeistern.

Mikroskopieren im neuen Biologieraum
Der eher wenig genutzte Fremdsprachenraum (U25) wurde von der Stadt Heiligenhaus zu einem modernen Fachraum umgebaut und gefällt Schülern und Lehrern gleichermaßen. Mit Unterstützung des Fördervereins erhielt der Biologieraum ein modernes und zeitgemäßes Mobiliar. Da Schüler sehr gerne mit dem Mikroskop forschen, freuen sie sich besonders über die großzügige Spende von Herrn Werner Horstmann, der die Anschaffung von 30 zusätzlichen modernen Mikroskopierplätzen ermöglichte. Dass der neue Biologieraum nun direkt gegenüber dem Forschungslabor und in unmittelbarer Nähe vom sogenannten „grünen Klassenzimmer“ eingerichtet wurde, ist kein Zufall: Der neue Forschungstrakt ist nun Teil eines Wissenschaftsclusters, der jungen Forscherinnen und Forschern die Naturwissenschaften noch schmackhafter machen soll.

Dritter Computerraum und neue Computer
Und noch ein Grund zur Freude: Wovon viele Schulen nur träumen können, ist am IKG nun Realität: Wir haben einen dritten Computerraum mit 32 zusätzlichen Rechnerarbeitsplätzen erhalten. Nach Vorbild der beiden bestehenden Räume, wurde Raum M25 von der Stadt Heiligenhaus umgebaut und mit hochwertigem und schickem Mobiliar ausgestattet, das der Förderverein spendete. Durch den „DigitalPakt Schule“ konnten moderne Computer angeschafft werden. Da die Rechner in den beiden anderen Informatikräumen an ihre technischen Grenzen kamen, wurden auch diese komplett auswechselt, sodass Schülerinnen und Schüler nun in allen Räumen unter sehr guten Bedingungen arbeiten können. Zugleich wurde ein weiterer wichtiger Baustein für digitale Bildung in allen Fächern und Jahrgangsstufen gelegt: die Wandlung zur digitalen Gesellschaft wurde durch die Pandemie noch einmal beschleunigt. Eine umfassende digitale Bildung – darunter zählt nicht nur das Bedienen von Endgeräten, sondern auch ein reflektiert-kritischer Umgang mit Medien – ist eine der Schlüsselkompetenzen des Arbeitsmarktes, die nun am IKG noch intensiver geschult werden können.

Die hohen Investitionen in eine qualitative Ausstattung verdanken wir dem großen Engagement der betreuenden Lehrkräfte, der Eltern und unseren Spendern, insbesondere der Alice und Hans Joachim Thormälen-Stiftung, Herrn Werner Horstmann und dem Förderverein. Vielen Dank, dass sie in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler investieren. Eine offizielle Einweihungsfeier musste pandemiebedingt immer wieder verschoben werden. Wir hoffen aber, diese bald nachholen zu können.


Zurück