Gemeinsam Lernen – gemeinsam Leben

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

junge Menschen haben Anspruch auf guten und vollständigen Unterricht. Sie brauchen eine solide, fundierte Ausbildung und Förderung in den Bereichen Sprachen, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, aber auch ganz wichtig im musisch - künstlerischen und sportlichen Bereich.

Wir möchten uns bewusst nicht einem dieser Bereiche als eindeutigem Profil unterordnen, sondern bieten ein breites, umfassendes Angebot, das es uns ermöglicht, jeden jungen Menschen seinen, nur ihm innewohnenden Fähigkeiten gemäß zu fördern und zu fordern. Unser Ziel ist eine ganzheitliche Bildung. Kinder und Jugendlichen lernen, wo ihre Fähigkeiten und Begabungen liegen und wie sie selbstständig Ziele erreichen können.

Unsere Schule legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern, denn eine Schule braucht die Eltern. Elternhaus und Schule bilden eine Erziehungs- und Wertegemeinschaft. Das, was Elternhaus und Schule verbindet ist die Wertschätzung von Bildung.

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Gebildet ist nicht, wer nur Kenntnisse besitzt und Praktiken beherrscht, sondern wer durch sein Wissen und Können teilhat am geistigen Leben, wer das Wertvolle erfasst, wer Sinn für Würde hat, wer Takt, Anstand, Ehrfurcht, Verständnis, Aufgeschlossenheit, Geschmack und Urteil erworben hat.
Gebildet ist in seinem Lebenskreis, wer den wertvollen Inhalt des dort überlieferten oder zugänglichen Geistes in eine persönlich verfügbare Form verwandelt hat. Um gebildet werden zu können, müssen junge Menschen Interesse und Aufgeschlossenheit haben, sie benötigen Durchhaltefähigkeit und Anstrengungsbereitschaft, sie brauchen eine Umgebung, die sie ermutigt, wissen und verstehen zu wollen. Die beglückende Erfahrung der eigenen innewohnenden Kräfte und die Erweiterung ihres Weltbildes muss ihnen wichtiger werden, als das Erreichen materieller Ziele, sie müssen ein Gespür entwickeln für Tiefgang und Qualität.

Die eigenständige Persönlichkeit des Mitmenschen und seine Würde zu achten muss für jeden in unserer Schule ein bewusstes und selbstverständliches Tun sein. Kinder und Jugendliche, die von Elternhaus und Schule wohlwollend angenommen und unterstützt werden, können zu Leistungsträgern unserer Gesellschaft werden. Wir möchten Schule nicht auf „effektiv sein“ reduzieren. Wir haben es mit jungen Menschen zu tun, die zu eigenen Erkenntnissen kommen müssen, sie sollen das „sanum iudicium“ lernen: Urteilsfähigkeit.
In unserer Schule herrscht ein weltoffener, aufgeklärter Geist, in dem junge Menschen lernen, eigenständig und kompetent zu urteilen, den Mut haben, sich ihres Verstandes zu bedienen. Das Immanuel-Kant-Gymnasium ist eine Schule, in der der Geist von Wertschätzung und Wohlwollen eine Erziehung zu Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit ermöglicht.

Gut ausgebildete junge Menschen sind der Garant für unsere Zukunftsfähigkeit.

Britta Berschick

Unsere Angebote und Maßnahmen auf einen Blick:

 

Individuelle Förderung am IKG

Lernen für die Zukunft durch Fördern und Fordern

Es ist uns wichtig, dass Schule über die Unterrichtsgegenstände und -ziele hinaus sowohl fachspezifische Begabungen als auch persönliche Interessen und individuelle Stärken der Schülerinnen und Schüler fördert. In diesem Sinne hat unsere Schule ein Konzept entwickelt, das sich auf die Bereiche interkulturelle Begegnungen und Kommunikation, Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft, Erziehung im musisch-künstlerischen und sportlichen Bereich, soziales Engagement, Jungen- und Mädchenförderung, Naturwissenschaften und Gesundheitserziehung erstreckt.

Das gesamte Konzept steht als download im Downloadbereich zur Verfügung

Begabtenförderung - Jedes Kind ist wichtig!

Akzeleration und Enrichment
Bei der Begabtenförderung finden zwei Prinzipien Anwendung: zum Einen „Enrichment“ (Bereicherung), zum Anderen „Akzeleration“ (Beschleunigung). Unter „Enrichment“ verstehen wir es, besonders interessierten Schülerinnen und Schülern zusätzliche AGs oder Projekte anzubieten. Damit versuchen wir ihren Antrieb zum selbständigen Arbeiten zu fördern. Angebote in diesem Bereich umfassen Sprachzertifikatsprüfungen (Cambridge, DELE, DELF), Mathematikwettbewerbe, Schreibprojekte in der Erprobungsstufe, Jugend forscht/Schüler experimentieren und vieles mehr. Mit Hilfe von Drehtürmodellen können Schülerinnen und Schüler zeitweise den regulären Unterricht verlassen, um Instrumentalunterricht wahrzunehmen, an einem naturwissenschaftlichen Projekt zu arbeiten oder am Fachunterricht einer anderen Jahrgangsstufe teilzunehmen. Bei der Akzeleration wird es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, eine Klasse zu überspringen oder im Ausland zu verbringen, wenn sie überdurchschnittlich schnell lernen und gefordert werden sollten.

Unsere Förderstunden und Coachingsysteme

Förderstunden innerhalb des regulären Unterrichts
Das Fördern und Fordern unserer Schülerinnen und Schüler liegt uns besonders am Herzen. Die Förderplanarbeit im Rahmen der Schulleistungsförderung erfolgt zunächst im Unterricht mit Lehrerunterstützung. Hierfür sind spezielle Förderstunden im Stundenplan ausgewiesen, und zwar für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Latein für die Sekundarstufe I. In der Einführungsphase der Sekundarstufe II werden Vertiefungskurse in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch angeboten.
In Klassenstufe 5 wird zusätzlich eine Förderstunde erteilt, in der beide Klassenleitungsmitglieder (Mann und Frau, beide Hauptfachlehrer) anwesend sind, um eine zusätzliche Individualisierung auch im Sinne des Gender Mainstreams zu ermöglichen.

Coachingsysteme
Über die Förderstunden hinaus können die Schülerinnen und Schüler individualisiert auch zeitlich begrenzt Coachingsysteme in Anspruch nehmen.

Beim Schülercoaching fördern leistungsstarke, als Schülercoaches ausgebildete Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen oder im Einzelcoaching zusätzlich über einen begrenzten Zeitraum. Auf die Möglichkeit der Anmeldung zum Schülercoaching machen die Fachkollegen im jeweiligen Fall unter Berücksichtigung der Lernausgangslage und des Lernstandes des jeweiligen Schülers bzw. der jeweiligen Schülerin aufmerksam. Es erfolgt eine verbindliche Absprache zwischen Lehrkraft, Schüler/in und Coach. Auch die Hausaufgabenbetreuung wird neben der Aufsicht durch Kräfte des Netzwerkes Heiligenhaus von ausgebildeten Schülercoaches übernommen.
Ein Coachingsystem für die Oberstufe ist im Aufbau begriffen.
Alternativ zum Schülercoaching gibt es die Möglichkeit der Vermittlung von individueller Nachhilfe.

Weitere Informationen zum Schülercoaching

Methodentraining - Mehr als nur Wissen!

Methodentraining

In unterschiedlichen Jahrgangstufen werden über den Unterricht hinaus methodische Kompetenzen verstärkt. Den Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit geboten, mögliche Schwächen in diesem Bereich abzubauen und Stärken zu festigen, um sie im Unterrichtsgeschehen besser nutzen zu können. Daher werden in der Erprobungsstufe ( Lernen lernen), Mittelstufe (Stärken und Ergänzen bereits bekannter Arbeitsmethoden und Verdeutlichung ihres Nutzens im schulischen Alltag) und Oberstufe (Anleitung zum Schreiben einer Facharbeit) immer wieder Methodentage durchgeführt. (Methodentraining)

Folgende Schwerpunkte erscheinen uns dabei besonders wichtig:

1. Umgang mit Texten

2. Visualisieren und präsentieren

3. Recherche von Printmedien und Nutzung elektronischer Quellen

4. Einführung in wissenschaftliches Arbeiten

Die unterschiedlichen Themenbereiche werden in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen auf die im Fachunterricht geforderten Kompetenzen ausgerichtet. In der Jahrgangsstufe 5 hat sich über Jahre hinweg ein Methodenkonzept entwickelt, das die Stärken, die die Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule mitbringen, mit den „neuen Anforderungen“ kombiniert. Daher liegt der Fokus dieses Methodentrainings besonders in den folgenden Bereichen und soll das „Lernen lernen“ der neuen Fünftklässler stärken.

Durchgeführt wird das Methodentraining von einem Team von Lehrern, die in der jeweilgen Jahrgangstufe unterrichten.

 

Weitere Förderkonzepte am IKG

Interkulturelle Begegnungen und Kommunikation

Der Unterricht in den modernen Fremdsprachen hat einen sehr hohen Stellenwert für das IKG, denn Zugang zu anderen Ländern, Kulturen und Sprachen sowie kulturelle Flexibilität sind im Zeitalter der Globalisierung unerlässlich. Daher bieten wir über den Fremdsprachenunterricht hinaus zahlreiche Möglichkeiten fremde Sprachen und Kulturen in verschiedenen Projekten und im schulintern organisierten Schüleraustausch mit Spanien, Frankreich und England lebendig zu erfahren.

Ferner bietet das IKG Vorbereitungskurse für den Erwerb von internationalen Sprachzertifikaten an, organisiert Sprachwettbewerbe und unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Organisation individueller Auslandsaufenthalte. Vorrangiges Ziel unserer Angebote im Fremdsprachenbereich ist die Förderung von sprachlichen Interessen und Begabungen, Internationalität und Weltoffenheit, Selbständigkeit und Sozialkompetenz.

Internationaler Austausch / Lernort Ausland

Austauschprojekte fördern die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen, das Verständnis füreinander sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit. Interkulturelle Erfahrungen werden für die persönliche und berufliche Entwicklung der Jugendlichen im Zeitalter der Globalisierung immer wichtiger. Die Teilnahme an Auslands- oder Austauschmaßnahmen fördert die Persönlichkeitsentwicklung, Selbstsicherheit, Teamfähigkeit, Weltoffenheit und Sprachkompetenz.

Informationen zu Auslandsaufenthalten und Sprechzertifikaten am IKG

Berufsorientierung - Für die Zukunft!

Konzept der Berufsorientierung am IKG

Aufgrund der immer schneller und auch umfassender sich entwickelnden Veränderungen in der Arbeitswelt durch technologische Fortschritte, Wissensexplosion und Globalisierungsprozesse lassen sich zunehmend weniger allgemeingültige Aussagen zu beruflichen Perspektiven entwickeln. Die daraus resultierende Unsicherheit spüren nicht nur Erwachsene im Berufsleben, sondern auch Schülerinnen und Schüler, die deshalb zu Recht Hilfestellung der Gesellschaft im Berufsfindungsprozess erwarten. Zusätzlich unterliegen Berufswahlentscheidungen individuellen Entwicklungsprozessen der Schülerinnen und Schüler. Die Berufsorientierungsarbeit am IKG versucht mit ihren Angeboten, alle Schülerinnen und Schüler bei diesem Prozess zu begleiten und zu unterstützen und dabei ihre individuellen Bedürfnisse und Notwendigkeiten zu berücksichtigen. Die Berufsorientierung am IKG beinhaltet u.a. folgende Angebote:

  • Dokumentation mit dem Berufswahlpass NRW
  • Potenzialanalyse und Berufsfelderkundungen in Kl. 8
  • Erstellen von Bewerbungsschreiben und Lebensläufen und Auseinandersetzung mit dem Themenfeld „Berufswelt“ in Kl. 9
  • dreiwöchiges Betriebspraktikum und Berufsinformationsmesse in Kl. 10
  • Assessment-Center-Training und Stärken-Schwächen-Analyse in Klasse 11/12
  • Informationsveranstaltungen zu diversen Berufsfeldern in Kl. 11/12
  • Einblicke in die Arbeitswelt durch gemeinsame AGs und Unterrichtvorhaben mit unseren außerschulischen Kooperationspartnern und die Schülerfirma
  • Exkursionsangebote zu Berufsmessen, Hochschulen und Betriebsbesichtigungen
  • Angebote für weitere ergänzende Praktika
  • kontinuierliche individuelle Beratungsangebote durch das Berufsorientierungsteam und die Bundesagentur für Arbeit
  • Information und Beratung in Bezug auf Einstellungstests und Zulassungsverfahren in Kl. 12
Kooperationen mit Hochschule und Wirtschaft

Kooperation mit der Firma Helbako

Schülern die unternehmerische Arbeitswelt zu vermitteln und Einblicke in technische und kaufmännische Berufe zu geben ist das Ziel der bereits seit dem Jahr 2002 bestehenden Kooperation mit der in Heiligenhaus ansässigen Automobiltechnologiefirma Helbako.

Am Beispiel des Unternehmens haben unsere Schüler die Möglichkeit, ein differenziertes und realistisches Bild von der Arbeitswelt zu gewinnen. In einer fächerübergreifenden, praxisnahen Zusammenarbeit der Fachschaften Kunst, Physik und Informatik und der Firma Helbako entstanden zum Beispiel neben der Möglichkeit klassischer Betriebserkundungen projektorientierte Elektronikkurse und Kunstprojekte.

Erziehung im musikalisch-künstlerischen Bereich

Bläser-, Streicher- und Instrumentalklasse im Musikunterricht

Schülerinnen und Schüler mit musikalischen Vorkenntnissen oder solche, die ein Instrument erlernen möchten, aber bisher keine Gelegenheit dazu hatten, werden in unserem differenzierten Musikunterricht in den Klassenstufen 5 und 6 besonders gefördert und gefordert. Sowohl in der Bläser- und Streichergruppe, in denen man ein Blas- oder Streichinstrument neu lernen kann, als auch in der Instrumentalgruppe, deren Schülerinnen und Schüler bereits ein Instrument spielen, liegt der Fokus auf dem gemeinsamen Musizieren. Dabei wird Musik auf eine Weise als etwas Lebendiges, Ganzheitliches erlebt, die durch reines Musikhören oder das solistische Spiel auf einem Instrument nicht zu erreichen ist. Darüber hinaus lassen sich in der Kammermusik erlernte Fähigkeiten (aufeinander Hören, gemeinsam Einsetzen, Probendisziplin) auch als persönliche Kompetenzen in andere Gruppensituationen einbringen.

Musikalische Projekte

Wer über die Klassenstufen 5 und 6 hinaus an musikalischer Arbeit interessiert ist, kann sich im Laufe seiner Schülerkarriere in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und Projekten einbringen. So werden im Bereich des Musiktheaters – oft in Kooperation mit außerschulischen Partnern – Musicalaufführungen eingeübt, bei denen man als Sänger, Schauspieler oder Instrumentalist mitwirken kann. Außerdem präsentieren sich Ensembles der Schule (Unterstufenchor, Orchester, Bands) sowie die Tanz-AG und alle, die Ergebnisse aus dem Unterricht vorstellen möchten, bei einem Sommerkonzert oder einem Kulturabend.

Künstlerische Projekte

In den letzten Jahren haben sich unsere Schülerinnen und Schüler im künstlerischen Bereich erfolgreich an außerschulischen Wettbewerben beteiligt. So sind beispielsweise Vertreter der Oberstufe als jüngste Teilnehmer der Veranstaltung an die Fachhochschule Bremen eingeladen worden, um dort ihre Ergebnisse in einem Designwettbewerb zum Thema „Kleidung aus Papier“ in einer Modenschau zu präsentieren. Alle zwei Jahre nehmen Unterstufenklassen des IKGs am Drachenflugwettbewerb auf dem Meiersberg teil und haben dort schon viele Preise erzielt. Zu den künstlerischen Aktivitäten zählen weiterhin regelmäßige Ausstellungen in unserer Schulmensa, aber auch im Heiligenhauser Schuhhaus Dornemann. Der Fachbereich Kunst gestaltet in Kooperation mit regionalen Künstlern die Bühnenbilder für die verschiedenen Stücke und Inszenierungen der Literaturkurse. In unserem gut ausgestatteten Werkraum können diverse Projekte von klein bis groß in Holz und anderen Werkstoffen verwirklicht werden. Eine umfangreiche Ausstattung mit Klassensätzen von Handwerkzeugen sowie mit größeren Maschinen wie Bandsäge, Kreissäge und Standbohrmaschine ermöglichen vielfältige gestalterische Aufgaben und kreative Lösungen. Aktuell beteiligt sich die Fachgruppe Kunst an dem Projekt „Architektur macht Schule“ des Landes NRW.

Bewegte Schule - Mehr Bewegung in die Köpfe!

Wir am IKG empfinden, dass die Bewegung ein zentraler Bestandteil von Kindheit und Jugend ist, und versuchen daher mit unserem Konzept des Bewegten IKG neben dem klassischen Sportunterricht zusätzlich den stark erlebnisorientierten Bewegungstrends und den jugendkulturellen Entwicklungen, einen Raum zu bieten.

Die Zielsetzung des Bewegten IKG umfasst daher in erster Linie mehr Bewegung im Schulalltag zuzulassen, also zu fördern, aber auch zu fordern. Das kann in den großen Pausen, in den Campuspausen, im Unterricht, im Sportunterricht oder aber auch bei außerunterrichtlichen Aktivitäten geschehen.

Weitere Informationen zur Bewegten Schule

Soziales Lernen - Gemeinsam voneinander lernen!

Patenschaften für Fünftklässler
Um den Neuankömmlingen den Übergang von den Grundschulen ans Immanuel-Kant-Gymnasium zu erleichtern, übernehmen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF Klassenpatenschaften. Aufgabe der jeweils zwei bis drei Patinnen und Paten pro Klasse ist es, neben der allgemeinen Ansprechbarkeit für Probleme, Sorgen, Nöte und Wünsche die Kennenlernfahrt zu Beginn der fünften Klasse mitzugestalten sowie weitere Klassenaktivitäten zu initiieren und zu planen.

Streitschlichtung
Um dem Streit unter Schülerinnen und Schülern vorzubeugen und die Voraussetzung für ein friedliches Miteinander zu schaffen, setzt unsere Schule seit dem Schuljahr 2011/12 in Zusammenarbeit mit dem Forum Demokratie Düsseldorf auf Mediation als Verfahren der Streitschlichtung.

Mehr Informationen zur Streitschlichtung

 

Schulsanitätsdienst
Die Schulsanitäter vom Dienst... Sei es nur eine kleine Wunde, die verarztet werden muss oder ein gebrochener Arm. Unsere Schulsanitäter wissen, wie mit Verletzten umzugehen ist und leisten einen wichtigen Beitrag in unserem gesundheitsbewussten Schulleben. Freiwillige Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 werden an unserer Schule in Erste-Hilfe geschult und zu Schulsanitätern ausgebildet. Sie kümmern sich bei Bedarf in einem hierfür eingerichteten Sanitätsdienstzimmer um Verletzte. Großen Nutzen hat der Schulsanitätsdienst aber nicht nur für die Verletzten, sondern auch für seine Mitglieder. Selbstbewusstsein, Autorität, Einfühlsamkeit und Kommunikationsfähigkeit sind wichtige Eigenschaften eines Ersthelfers, die bei der Ausbildung geschult und im Einsatz immer aufs Neue erprobt werden.

Mehr Informationen zum Schulsanitätsdienst

 

Schülerlotsendienst
Seit dem Schuljahr 2009/2010 gibt es am Immanuel-Kant-Gymnasium einen freiwilligen Schülerlotsendienst für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9. Der Einsatz findet in der Zeit von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr an der Kreuzung Wülfrather Straße/ Herzogstraße statt, einer unübersichtlichen Einmündung, die insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der Sankt-Suitbertus-Grundschule eine Gefahrenquelle darstellt. Die Ausbildung der Schülerlotsen wird in Kooperation von der Kreisverkehrswacht Mettmann und der Polizei Heiligenhaus zu Beginn jedes Schuljahrs durchgeführt und beinhaltet u.a. Grundregeln der Straßenverkehrsordnung, Verhalten im Straßenverkehr, Berechnung von Anhaltewegen und die Aufgaben und Tätigkeiten der Schülerlotsen am Einsatzort. Nach bestandener schriftlicher Prüfung und Praxisaufgaben im öffentlichen Straßenraum sind die Schülerlotsen gemäß eines Dienstplans (im wöchentlichen Wechsel) für ein Schuljahr im Einsatz. Neben dem Sichern des Schulweges für die Grundschüler wird durch den Schülerlotsendienst das eigenverantwortliche Handeln und die Selbständigkeit der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gefördert. Sie sind verpflichtet, pünktlich und zuverlässig die ihnen übertragene Aufgabe zu erfüllen und müssen eigenständig und verantwortungsbewusst im Straßenverkehr handeln. Nach Abschluss des Schuljahres erhalten die Schülerlotsen als Anerkennung eine Urkunde der Kreisverkehrswacht Mettmann und ein Beiblatt zum Zeugnis, auf dem ihr soziales Engagement positiv gewürdigt wird. Im Schuljahr 2009/2010 nahmen 12 Schülerlotsen ihren Dienst auf, im Schuljahr 2010/2011 nahmen 16 Schülerinnen und Schüler teil, im Schuljahr 2011/2012 verteilt sich der Dienst auf 18 Schülerlotsen.

 

Sporthelfer
Sporthelferinnen und Sporthelfer sind speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler an Schulen, die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Mitschülerinnen und Mitschüler im außerunterrichtlichen Sport und am Campustag gestalten und durchführen. Da weitere soziale Konzepte die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler der Jgst. 8 fördern und fordern, haben wir uns dazu entschlossen, auch dieses Konzept in der Jgst. 8 anzusiedeln und hier zum ersten Mal Schülerinnen und Schülern das Angebot zur Ausbildung als Sporthelfer/in zu machen. Die Einsatzmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler als Sporthelfer/innen sind vielfältig und ermöglichen ihnen eine aktive Teilnahme und Gestaltung der sportlichen Aktivitäten innerhalb des Lebensraums Schule. Wir geben ihnen die Möglichkeit sich nach ihrer Ausbildung in individuellen Tätigkeitsfeldern zu etablieren. Insgesamt sind unter anderem folgende Einsatzbereiche denkbar:

  • Pausensport (in allen großen Pausen) in einem Hallenteil oder auf der Außensportanlage,
  • Pausensport auf dem Unterstufenschulhof,
  • Einsatz in der Übermittagsbetreuung,
  • Einsatz bei Sportfest/Bundesjugendspielen und Sponsorenlauf,
  • Leitung von Schulsportgemeinschaften/AGs,
  • Sportorientierte Projekte und Schulfahrten,
  • Mitwirkung in den Mitbestimmungsgremien der Schule wie Schülerselbstverwaltung (SV) undder Fachkonferenz Sport

Die Selbstkompetenz und Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler soll zukünftig dadurch gefördert werden, dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, den im ersten Ausbildungsschritt erworbenen Gruppenhelferschein zu erweitern und im Folgenden einen Trainerschein/Gruppenhelfer II-Schein zu erwerben. Damit bilden sie eine Brücke zwischen den ortsansässigen Vereinen und dem Sportunterricht.

Mehr Informationen zu den Sporthelfern

Umwelterziehung: Global denken - lokal handeln!

Nicht nur der Slogan „Schule im Grünen“ macht deutlich, welch hohe Wertschätzung die Umwelterziehung mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortlichen Umgang mit der Natur und den Ressourcen zu erziehen, am Immanuel-Kant-Gymnasium genießt. In der Überzeugung, dass ein bewusster, gewissenhafter und reflektierter Umgang mit Natur und Umwelt nur vor dem Hintergrund eines fundierten Wissens sowie dessen gleichzeitiger Überführung in Handlungskompetenzen gelingen kann, ist die Umwelterziehung im schulischen Alltag fester Bestandteil der Unterrichtsfächer und der außerunterrichtlichen handlungsorientierten Gestaltung.

Konzept der Umwelterziehung im Downloadbereich

Jungen- und Mädchenförderung am IKG

Jungen- und Mädchenförderung – Differenzierte Koedukation

     Schlaue Mädchen? Dumme Jungen?

     Sieger und Verlierer in der Schule?

     Sind Jungen und Mädchen eben anders?

     Gibt es sie – die Jungennöte?

Das sind die Fragen, die das Lehrerkollegium des Immanuel-Kant-Gymnasiums in einer ganztägigen Lehrerkonferenz umfassend erörterte und bedachte.
Die Realität ist, dass

  • Jungen eher gefährdet sind, in der Schule zu scheitern, als Mädchen,
  • Mädchen in allen Bundesländern häufiger als Jungen die Hochschulreife erlangen und
  • Jungen öfter als Mädchen nur einen Hauptschulabschluss oder gar keinen Abschluss erreichen.

Die Ergebnisse der PISA- und TIMSS-Studien bestätigen dies. Dass die Arbeitslosenquote eines Bundeslandes mit der (fehlenden) schulischen Qualifikation der Jungen korreliert, zeigt, dass es nicht um Sieger und Verlierer in der Schule geht, sondern letztlich um ein gesellschaftspolitisches Problem.
Aber: Ist Mädchenförderung nicht mehr zeitgemäß? Kann Jungenförderung auf gleiche Weise gelingen?

Nachdem in den 60er Jahren die Jungen als Gewinner des Systems Schule bezeichnet und für die Benachteiligung der Mädchen verantwortlich gemacht worden waren, fand jahrzehntelang eine einseitige Mädchenförderung statt. In deren Folge fehlt heute vor allem eine Jungenförderung, sowohl in Bezug auf Kompetenzen als auch auf der Ebene der Identitätsfindung.

Lange verstand man unter dem Begriff des „Doing gender“, Geschlecht sei eine soziale Konstruktion, ein Mann oder eine Frau zu werden, ein sozialer Prozess. Diese Sichtweise ist durch neue biowissenschaftliche Erkenntnisse erweitert worden, wonach sich Geschlecht und Geschlechtererziehung nicht mehr allein als sozialpädagogische Aufgabe begreifen lassen. Es gibt Unterschiede, die hormonell und hirnstrukturell erklärt werden können und nicht nur mit Sozialisationseffekten zu deuten sind.

Um sinnvoll und gerecht fördern und fordern zu können, müssen wir Jungen und Mädchen unterschiedlich begegnen, denn eine Gleichbehandlung führt zur Verstärkung der Unterschiede. Da die den weiteren Lebensweg prägenden schulischen Schwerpunktsetzungen während der Pubertät vorbereitet und vollzogen werden, soll gerade in dieser Phase eine leistungsfördernde und geschlechtergerechte Erziehung das Ziel unserer Schule sein. Es geht uns um eine Identitätsförderung der Jungen und eine Identitätsförderung der Mädchen. Wir wollen den Jugendlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen schaffen, damit sie zu ihrer Identität als Mann oder Frau finden können. Wir möchten den jungen Menschen gerade in der wackeligen Phase der Pubertät Schonräume innerhalb ihrer Geschlechtergruppe schaffen, damit Mädchen und Jungen uneingeschränkt ihren Neigungen nachgehen, ihre Stärken ausprobieren und ihre Schwächen akzeptieren können.

Dazu haben wir am Immanuel-Kant-Gymnasium das Konzept der differenzierten Koedukation entwickelt, das folgende Aspekte umfasst:

  • ein Kollegium, das zu gleichen Teilen aus Lehrerinnen und Lehrern besteht,
  • Bildung von Klassenlehrerteams (männlich/weiblich) in den Klassen 5/6,
  • in Projektphasen getrenntgeschlechtlicher Unterricht, z. B. in den Bereichen Sexualerziehung, Suchtprävention und Coolnesstraining,
  • Schulhofgestaltung mit genügend Bewegungsraum für tobende Jungen und Rückzugsmöglichkeiten für Mädchen.

Weitere Informationen zur Jungen und Mädchenförderung

Förderung der Naturwissenschaften

Im Rahmen der Begabtenförderung am IKG wird leistungsstarken und motivierten Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme am Drehtürmodell in den Naturwissenschaften angeboten.

Das Drehtürmodell in den Naturwissenschaften
Die beteiligten „Jungforscher“ treffen sich einmal wöchentlich nachmittags zu einem festgelegten Termin im Rahmen einer Forschungs-AG, die von Lehrerinnen betreut wird, die alle Bereiche der Naturwissenschaften abdecken (Frau Braun, Frau Gunzer, Frau Korb und Herr Schuppan). Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, nach individueller Vereinbarung in „heißen Projektphasen“ während der normalen Unterrichtszeit, unterstützt von ihren Lehrkräften, an ihrem jeweiligen Forschungsgegenstand zu arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich, die dadurch versäumten Unterrichtsinhalte selbstständig nachzuarbeiten.

Die projektorientierte Arbeit an selbst gewählten Forschungsfragen vermittelt die Prinzipien des wissenschaftspropädeutischen Arbeitens und ermöglicht ein „Enrichment“ der grundlegenden Unterrichtsinhalte. Zu Beginn der Forschungsarbeit werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Hand einfacher Beispiele an die sorgfältige Planung und Organisation von Experimenten herangeführt. Hierbei stehen das „Design“ eines Forschungsvorhabens und die wissenschaftliche Aussagekraft von Experimenten im Fokus.

Die Forschungsarbeit
Die Forschungsarbeit findet unter Anleitung der beteiligten Lehrkräfte statt, die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Gruppen unterstützen sich zusätzlich untereinander. Dieses Betreuungsprinzip gewährleistet eine Vernetzung naturwissenschaftlich begabter Schüler, die durch Unterstützung anderer und wechselseitigen „geistigen Input“ ihr eigenes Projekt noch vertiefter bearbeiten können. Dieser Austausch kann zur Verbesserung des Durchhaltevermögens in schwierigen Forschungsphasen beitragen, die Motivation der Forscherteams noch erhöhen und die Notwendigkeit und die Vorteile einer Aufgabenteilung in Gruppen verdeutlichen. Sobald die Teams ihre Forschungsfragen definiert haben, unterstützen die AG-Leiterinnen die selbstständige Arbeit an den Projekten, helfen bei der Beschaffung von notwendigem Material und vermitteln, falls notwendig, Kontakte zu Universitätslaboren und anderen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, um eventuell technisch aufwändigere Untersuchungen durchführen zu können.

Ziel der Forschungsarbeit ist die jährliche Teilnahme an Wettbewerben (z.B. „Schüler experimentieren“, „Jugend forscht“, Dr. Hans Riegel-Fachpreise, Bundesumweltwettbewerb), wodurch die Vernetzung mit anderen naturwissenschaftlich begabten Jugendlichen über das IKG hinaus ermöglicht wird. Die Angebote für die interessierten Schülerinnen und Schüler werden ergänzt durch Empfehlungen für die Teilnahme an Junior- und Schülerakademien, die Unterstützung bei anderen Wettbewerben (z.B. Olympiaden in den Naturwissenschaften) und durch Vermittlung von Praktika an Universitäten (z.B. Kooperation mit Prof. Gunzer von der Universität Duisburg-Essen). Finanziell gefördert wird die Forschungarbeit dankenswerterweise von der Alice und Hans Joachim Thormählen-Stiftung.

Gesundheitserziehung

Gesundheitserziehung

Die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler ist nicht mit ihrem körperlichen Wohlbefinden gleichzusetzen, sondern bezieht auch soziale und individuelle Bedürfnisse mit ein. Wie es an unserer Schule um die Gesundheit bestellt ist und was wir tun, um sie zu fördern, wird im Abschnitt Gesundheitsförderung am IKG ausführlich dargestellt. Dabei geht es um ganz unterschiedliche Bereiche, wie beispielsweise um ein Projekt gegen das Rauchen, die angemessene Gestaltung von Räumen, die Frage des persönlichen Engagements in sozialen Projekten oder um Hilfestellungen beim Einfinden in die neue Schule nach der Grundschulzeit. Auch Aspekte des sozialen Miteinanders und des Einander-Helfens, die bei der Etablierung der Hausaufgabenbetreuung und des Schülercoachings an unserer Schule eine Rolle gespielt haben, tragen zu unserer Gesundheit bei.

Gesunde Mahlzeiten

Am IKG leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur ausgewogenen und gesunden Ernährung. Die Cafeteria verkauft Schulmilch und Mineralwasser, auf den frisch belegten Brötchen ist immer auch eine Gemüsebeilage, Obst sowie Obstsalate können zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Die Mensa wird von der Firma „Vitamin-Reich“ beliefert, die mit ortsansässigen Bio-Landwirten zusammenarbeitet. Jede Mahlzeit ist schmackhaft zubereitet und reich an lebenswichtigen Vitaminen, Mineralien, Kohlenhydraten, essentiellen Fettsäuren und Eiweiß. Das Getreide, Obst und Gemüse sowie Milchprodukte stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Für nicht vegetarische Mahlzeiten wird nur Bio-Frischfleisch verwendet. Es werden keine chemischen Hilfs- und Konservierungsstoffe, künstliche Aromastoffe oder Geschmacksverstärker eingesetzt. So erhalten die Schülerinnen und Schüler an den Campustagen die Möglichkeit zu einem qualitativ hochwertigen Mittagessen, das gesund und bezahlbar ist. Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Dabei steht Gesundheit für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen wie die körperlichen Fähigkeiten betont. Eine solche Interpretation von Gesundheitsförderung wurde ursprünglich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und basiert auf einem sehr umfassenden Gesundheitsverständnis, das vor allem die Kompetenzen jedes Einzelnen zur Erhaltung und Stärkung seines körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens ausbauen will.

Weitere zentrale Bausteine in der Gesundheitserziehung am IKG sind:

  • Betreuungsangebote für leistungsstarke und leistungsschwache Schüler
  • Konfliktmanagement im Schulleben für Schüler und Lehrer
  • ausreichende Sport- und Bewegungsangebote im Unterricht und in den Pausen
  • gesundheitsfördernde Gestaltung der Innenräume und der Außenanlagen
  • Suchtprävention
  • gesunde Ernährung
  • Unfallprävention und akute Unfallversorgung
  • Angebote zum Umgang mit Überbelastung im Schulleben für Schüler und Lehrer

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem Schulprogramm.

Kooperation mit der UNESCO-Realschule Heiligenhaus

Ziel der Kooperation ist es, durch eine enge Zusammenarbeit der beiden Schulen allen Schülern unter Aufrechterhaltung der jeweiligen schulformspezifischen Standards individuelle Lernwege und Schullaufbahnen zu ermöglichen, diese zu harmonisieren und zu optimieren. Dabei soll die Durchlässigkeit zwischen beiden Schulformen von Klasse 5 - 10 in beide Richtungen erhöht werden.
Schüler, Eltern und Lehrer spielen in diesem Prozess eine gleichberechtigte Rolle und werden in die Kooperation aktiv eingebunden.

G8 oder G9

Das Gymnasium führt nach 8 Schuljahren (G8) auf direktem Weg zum Abitur.
Was aber geschieht, wenn G8 für eine Schülerin oder einen Schüler einfach doch zu schnell ist, wenn sich der Gymnasialverlauf als nicht so problemlos erweist?
Durch die Kooperation mit der Unesco-Realschule Heiligenhaus ist ein unkomplizierter Wechsel von G8 nach G9 und umgekehrt möglich, ohne den gewünschten Schulabschluss, das Abitur, zu gefährden.
Am Gymnasium beginnt nach dem erfolgreichen Abschluss des 9. Schuljahres die differenzierte dreijährige Oberstufe. An der Realschule wird nach erfolgreichem Abschluss des 10. Schuljahres die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erworben.
Das Immanuel-Kant-Gymnasium garantiert den Unesco-Realschülern mit Qualifikation die Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe sowohl für die differenzierte Einführungsphase als auch, bei besonders guten Leistungen, für die Qualifikationsphase. Das heißt, mit einem besonders guten Abschluss des 10. Schuljahres ist der Weg für ein Abitur nach 8 Jahren auch für Realschüler offen.